Aktuelles aus dem Graduiertenkolleg:

11.04.2014

Der Kick-Off Workshop des Graduiertenkollegs (GRK) – Dynamische Wechselwirkungen an biologischen Membranen: von Einzelmolekülen zum Gewebe – findet statt am

11. April 2014, 9:00 Uhr, Senatssaal im Schloss

Die Arbeitsgruppen des GRKs präsentieren hier ihre Forschung an Biomembranen in Kurzvorträgen.

08.11.2013

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das neu beantragte Graduiertenkolleg („Dynamische Wechselwirkungen an biologischen Membranen: von Einzelmolekülen zum Gewebe“ – GRK 1962) an der FAU bewilligt, in dem Nachwuchswissenschaftler Eigenschaften von Zellmembranen und Prozesse, die an den Membranen ablaufen, genauer untersuchen. Die DFG fördert die Graduiertenschule in den kommenden viereinhalb Jahren mit voraussichtlich rund 4,2 Millionen Euro.

Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses der Graduiertenschule stehen Zellmembranen – die dünnen Hüllen, die tierische und pflanzliche Zellen umgeben. Diese bestehen zum großen Teil aus Fetten und Eiweißen, über die Zellen zum Beispiel miteinander kommunizieren und die bei Transport- oder Wachstumsprozessen eine wichtige Rolle spielen. Die Nachwuchswissenschaftler wollen unter anderem untersuchen, wie und warum bestimmte Fette oder Eiweiße sich in speziellen Regionen der Zellmembran anordnen – und in anderen nicht. Dabei arbeiten Biologen, Physiker und Chemiker eng zusammen.

„Wir erhoffen uns neue Erkenntnisse darüber, wie die Struktur und die Zusammensetzung der Zellmembranen ihre Funktion beispielsweise bei der Kommunikation über die Membran, der Zell-Zell Erkennung, oder dem Zellwachstum unterstützt.“, erläutert Prof. Dr. Rainer Böckmann, Professor für Computational Biology und Sprecher des neuen Graduiertenkollegs. „Diese grundlegenden Prozesse bilden auch die Basis für ein molekulares Verständnis vieler Krankheiten und damit für zukünftige neue Ansätze zu ihrer Therapie.“

Das Graduiertenkolleg baut auf dem interdisziplinären Studiengang „Integrated Life Sciences“ auf, der an der FAU erst vor vier Jahren als Bachelor- bzw. vor einem Jahr als Master-Studiengang etabliert wurde und in dem der Forschungsschwerpunkt des Graduiertenkollegs bereits fest verankert ist. Das Promotionsprogramm soll nun die jungen Wissenschaftler mit spezialisierten Kursen und intensiven Laborpraktika in unterschiedlichen modernen Methoden fortbilden. Weiterer Bestandteil des Förderprogramms ist ein mehrmonatiger Forschungsaufenthalt im Ausland. Das Graduiertenkolleg startet am 01.04.2014.

Aktuelles aus der FAU Erlangen-Nürnberg:

FAU heißt neue Studierende willkommen

Alle Jahre wieder werden die Erstsemester an der FAU in der Heinrich-Lades-Halle willkommen geheißen. Neben dem FAU-Präsidenten Prof. Dr. Joachim Hornegger übernehmen Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, die ehrenamtliche Stadträtin der Stadt Nürnberg, Yasemin Yilmaz und die Referentin für Soziales, Jugend und Kultur der Stadt Fürth, Elisabeth Reichert, in diesem Jahr die Begrüßung der Erstsemester. Das heißt für die neuen Studierenden an der FAU: Save the Date am Donnerstag, 19. Oktober 2017, 14 Uhr bis 17 Uhr.
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Ringvorlesung: Bayerisches Orientkolloquium

Das Bayerische Orient-Kolloquium der FAU legt im Wintersemester 2017/18 seinen Schwerpunkt auf die arabische Sprache und bindet – der traditionellen thematischen Offenheit der Reihe folgend – Geschichts-, Politik- und Religionswissenschaft, Theologie und Philosophie mit ein. Die Ringvorlesung tastet die Querbezüge zwischen der arabischen Sprachwissenschaft und ihren orientbezogenen Nachbardisziplinen ab und lässt dabei immer wieder auch „Querdenker“ der Fachwelt zu Wort kommen.
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Vortrag: Mit einem römischen Schiff die Donau hinab

Wie schnell fuhr ein Ruderboot in der Antike die Donau abwärts? Wie gut ließ es sich lenken? Fragen wie diese, lassen sich anhand von Tests mit Rekonstruktionen wie zum Beispiel dem Römerboot der FAU beantworten. Forscher der Universität Regensburg hatten ihren Nachbau eines antiken Ruderbootes im Jahr 2006 einem Langstreckentest unterzogen. Mit der Navis Lusoria fuhren sie die Donau hinab bis nach Budapest. Erkenntnisse, die die Forscher damals aus diesem Langstreckenversuch gewannen, möchte Dr. Heinrich Konen (Universität Regensburg) in einem öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Exploratio Danubiae 2006. Erkenntnisse, Erfahrungen und Lehren aus einem Langstreckenversuch mit der Navis Lusoria“ nun rekapitulieren. Der Vortrag findet am 24. Oktober, ab 12.15 Uhr, im Kollegienhaus, Raum KH 1.019, Universitätsstraße 15, in Erlangen statt. Der Eintritt ist frei.
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