P4 G Protein-gekoppelte Chemokinrezeptoren: Der Einfluß von Lipid-Mikrodomänen auf ligandinduzierte Konformationsänderungen und die Rezeptordimerisierung

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G Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) bilden eine große Familie von integralen Membranproteinen. Sie nehmen eine Schlüsselrolle in der Entwicklung von Wirkstoffen ein, ca. 30% der aktuellen Medikamente binden an einen dieser Rezeptoren. Trotzdem weiß man bislang wenig über den Einfluss der Umgebung, also der Lipidmembran, auf die Funktion von GPCRs, die Signaltransduktion über Zellmembranen. Dieser Frage wird sowohl in atomistischen und sogenannten coarse-grained Moleküldynamik-Simulationen, als auch mittels experimenteller biophysikalischer und biochemischer Methoden nachgegangen. Wir erwarten aus diesem kombinierten Einsatz theoretischer und experimenteller Methoden auf unterschiedlichen Längen- und Zeitskalen Aufklärung über den Einfluss unterschiedlicher Membrandomänen bzw. unterschiedlicher Lipide auf die Rezeptorfunktion.